Umweltfreisinnige empfehlen Mächler und Tinner

18.02.2020

Die FDP gehört in die Regierung - und zwar doppelt! Mit FDP-Regierungsrat Martin Klöti scheidet ein langjähriges Mitglied der Umweltfreisinnigen aus der Kantonsregierung aus. Die Umweltfreisinnigen St.Gallen sind der Meinung, dass die FDP weiterhin mit zwei Exponenten in der Regierung vertreten sein soll. Darum empfehlen sie Marc Mächler (bisher) und Beat Tinner (neu) zur Wahl in den Regierungsrat am 8. März 2020.

Marc Mächler: Engagierter Energiedirektor
Beide bringen sie reichlich politische Erfahrung und grossen Gestaltungswillen mit. Auch Umweltthemen nehmen einen wichtigen Platz in ihren jeweiligen politischen Agenden ein: Unter der Führung von Regierungsrat Marc Mächler werden im Baudepartement Projekte zu Energie- und Klimafragen mit viel Power vorangetrieben werden. Den gerade anstehenden Nachtrag zum Energiegesetz hat er massgeblich geprägt und sich innerhalb der FDP engagiert dafür eingesetzt, dass der Artikel zum Ersatz von Ölheizungen im Gesetz verbleibt. Der besagte Artikel führt dazu, dass beispielsweise beim Ersatz von Ölheizungen in bestehenden Bauten entweder neue Technologien eingebaut oder Zusatzmassnahmen ergriffen werden müssen. Dies mit dem Ziel, dass auch die bestehenden Gebäude mittel- bis langfristig ihren Beitrag zur Reduktion des CO 2 -Ausstosses leisten. Regierungsrat und Baudirektor Marc Mächler wies in seinem engagierten Votum darauf hin: «Bei diesem Artikel handelt es sich um den Kerngehalt der Gesetzesrevision. Die vorgelegte Regelung ermöglicht tatsächlich eine Reduktion der CO 2 -Emissionen im Kanton St.Gallen und leistet damit einen gewichtigen Beitrag zur Erreichung der Ziele des Pariser Klimaabkommens.»

Beat Tinner: Packt auch bei Klima- und Umweltthemen an
Kantonsrat Beat Tinner, Präsident der FDP-Fraktion im Kantonsrat und Gemeindepräsident von Wartau, setzt sich seit Jahren auf verschiedenen Ebene für klima- und umweltpolitische Anliegen ein: Man denke hierbei nur an die umfangreichen Aufwertungsmassnahmen in den Rheinauen oder bei den Waldrändern in der Gemeinde Wartau. Auch beim Vorzeigeprojekt «Revitalisierung des Werdenberger Binnenkanals» ist er die treibende Kraft. Als Präsident der IGöV Ostschweiz hat er sich zudem massgeblich für den Ausbau des öffentlichen Verkehrs im Kanton St.Gallen eingesetzt, so auch erfolgreich mit der heutigen Bundesrätin Karin Keller-Sutter für den Doppelspurausbau im Rheintal. 

Die Umweltfreisinnigen politisieren seit mehr als 25 Jahren als eigenständige Organisation unter dem Dach der FDP. Sie befassen sich schwerpunktmässig mit den Themen Umwelt, Verkehr, Raumplanung, Energie sowie Forst- und Landwirtschaft.

16. Februar 2020
Autor: Raphael Lüchinger

Umweltfreisinnige St.Gallen · Postfach 2111 · 9001 St.Gallen · info@umweltfreisinnige.ch

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