Das Projekt der letzten Chance!

09.11.2019

Das Stadtparlament hat dem Marktplatz-Projekt zugestimmt. Gut so, meinen die Umweltfreisinnigen. Eine zügige Umsetzung wäre für alle Beteiligten ein Mehrwert. Eine kreative Zwischennutzung würde die Attraktivität steigern.

An kaum einem Projekt scheiden sich die Geister so stark wie bei der Neugestaltung des Marktplatzes. Wohl zurecht, handelt es sich doch um einen der wichtigsten Plätze in der Stadt St.Gallen. Eine Neugestaltung tut not. Darum hat der Vorstand der Umweltfreisinnigen den doch sehr sportlichen Fahrplan des Stadtrates wohlwollend zur Kenntnis genommen. Die Umsetzung soll so zügig wie möglich an die Hand genommen werden. Mit dem partizipativen Projektierungsansatz sind die Anliegen aller Interessengruppen aufgenommen und - wenn möglich - berücksichtigt worden. Im jetzigen Projektierungsstatus sind nicht alle Details geklärt. Das ist allerdings auch nicht notwendig. Die Rahmenbedingungen sind klar, die gestalterischen und raumplanerischen Linien des Siegerprojektes auch. Die Umweltfreisinnigen sind der Meinung, dass bei der Detailplanung ein besonderes Augenmerk auf die Begrünung, aber auch auf die flexible Nutzung des Platzes gelegt werden soll. Der Marktplatz soll zu einem belebten Begegnungsort beziehungsweise beliebten Anziehungspunkt werden. Mit geeigneten, wieso nicht innovativen Massnahmen soll dies auch in der nun kommenden Übergangsphase sichergestellt werden.

Die Umweltfreisinnigen politisieren seit mehr als 25 Jahren als eigenständige Organisation unter dem Dach der FDP. Sie befassen sich schwerpunktmässig mit den Themen Umwelt, Verkehr, Raumplanung und Energie. Die UFS-Arbeitsgruppe Stadt befasst sich seit Jahren mit dem Thema Markplatz und hat sich im Prozess auch entsprechend eingebracht.

31. Oktober 2019 Autor: Raphael Lüchinger

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