25.2.10 Verkehrsreglement Stadt St.Gallen
Ein „JA“ zu einer nachhaltigen
Verkehrsentwicklung in St.Gallen.
Der
erweiterte Vorstand der Umweltfreisinnigen St.Gallen (UFS) hat sich am 24.
Februar 2010 mit deutlicher Mehrheit für die Ja-Parole zur Abstimmung über das
Reglement für eine nachhaltige Verkehrsentwicklung ausgesprochen.
Das Ziel, den
öffentlichen Verkehr und den Langsamverkehr zu fördern, ist ein Grundanliegen
der Umweltfreisinnigen. Eine Plafonierung der Menge des motorisierten
Individualverkehrs auf heutigem Niveau anzustreben erscheint realistisch,
nachdem die aktuellen Zuwachsraten auf den städtischen Strassen ohnehin gering
sind. Welche Massnahmen im Einzelnen zu ergreifen sind, wird die Politik noch
entscheiden müssen.
Die
Verkehrspolitik der Stadt St.Gallen ist auf gutem Wege. Die Umweltfreisinnigen
würden ein „JA“ zum Reglement für eine nachhaltige Verkehrsentwicklung als
Zeichen deuten, dass das St.Galler Volk diese Verkehrspolitik unterstützt und
der Politik eine klare Zielvorgabe gibt für eine nachhaltige Entwicklung auch
in der Zukunft. Ein „JA“ wäre auch ein klares Bekenntnis zum Schutz vor den
negativen Auswirkungen des Verkehrs und damit zum liberalen Bekenntnis, dass
jeder nur soviel Freiheit beanspruchen darf, dass die Freiheit aller andern
nicht übermässig eingeschränkt ist. Deshalb ist das Ziel, einen allfälligen
Verkehrszuwachs mit dem öffentlichen Verkehr oder dem Langsamverkehr
abzudecken, eine sinnvolle Zielvorgabe für eine lebenswerte Stadt.
St. Gallen, 25.
Februar 2010 Umweltfreisinnige
St.Gallen (UFS)